Meine Lebensgeschichte zum Glück
Wahre Liebe was ist das? Gibt es sie überhaupt? Gibt es Liebe auf den ersten Blick?
All diese Fragen stellte ich mir und kam dabei auf keinen grünen Zweig! Aber ihr fragt euch sicherlich wer ich bin. Also ich bin Georg. Georg Sowijki um genau zu sein, aber meine Klassenkameraden nennen mich Winzi, weil Sowijki sich so ähnlich anhört und ich auch nicht gerade der Größte bin. Dafür werde ich in meiner Klasse auch gehänselt. Da heißt es: „ ach Winzi musste noch wachsen“ oder: „ Hol dir deine Kappe! Ach stimmt hab ich fast vergessen ich muss mich dazu erst auf den Boden legen damit du drankommst“ Nichts dem zu trotz bin ich in der Schule wenigstens notenmäßig überlegen. Dazu kommt, dass ich mega schüchtern bin und bei jedem Mädchen, dass mir gefällt sofort weiche Knie bekomme und mich nie traue sie darauf aufmerksam zu machen.
Doch eines Tages sollte alles anders kommen: Ich wurde nämlich auf die Party von meinem Cousin Raphael eingeladen. Er ist der absolute Mädchenschwarm und hatte daher sehr viele Mädchen eingeladen (auch aus meiner Klasse). Ich hatte voll schiss und wollte erst gar nicht hingehen, aus Angst mich zu blamieren, entschloss mich aber anders, weil ich nicht als Feigling dastehen wollte. Am Samstag war es dann so weit. Ich zog mir mein bestes Hemd an, gelte mir die Haare, zog mir meine Lieblingsjeans an, suchte meine Glückssocken, fand sie und zog sie an. Als ich fertig angezogen war rief ich zu meiner Mutter: „Hey Mum, ich bin jetzt fertig! Kannst du mich jetzt zu Raphaels Party fahren?“ als Antwort kam: „Alles klar setz dich schon Mal ins Auto! Ich komm gleich und fahr dich!“ Nach einer viertelstündigen Autofahrt waren wir endlich an dem Haus von meinem Cousin Raphael angekommen. „ Du kommst zurück?“ wollte meine Mutter wissen „ Ne glaub ich übernacht hier und lauf dann heim! Bin dann so circa 10.30 Uhr daheim! Ist das OK?“ das war ihr nur Recht und sie wollte sich mit einer Umarmung verabschieden, entschied sich aber anders als ich sie darauf aufmerksam machte wie albern das doch sei. Ich wartete noch bis meine Mutter sich ein bisschen entfernt hatte und wollte gerade klingeln als mich jemand von hinten antippte. Verwundert drehte ich mich um. Dort stand ein Mädchen: „ Entschuldigung bitte, weißt du zufällig wo Raphael wohnt? Ich bin neu hier und kenne mich noch nicht so gut aus“ Ich wollte antworten doch ich bekam keinen Ton heraus. Sie war die absolute Megatraumfrau: blaue Augen, schwarze schulterlange Haare, das süßeste Lächeln das ich je gesehen habe und mischbraune Hautfarbe. War das Liebe auf den ersten Blick? Während ich so fassungslos dastand entdeckte ich, dass Raphael in der Tür stand. Er fragte uns: „Was ist? Wollt ihr hier draußen Wurzeln schlagen oder was? Ach ja ihr kennt euch ja noch nicht. Das ist Georg, mein Cousin (Er zeigte auf mich) und das ist Dylan, sie kommt aus Brasilien, spricht aber fließend Deutsch und portugiesisch (Er zeigte auf den Engel neben mir)“ Sie warf mir ein kurzes, aber ein wahnsinnig süßes Lächeln zu und ich lief sofort tomatenrot an. Zum Glück löste mich mein Cousin aus meiner Verlegenheit: „Kommt doch rein, dort könnt ihr euch genug unterhalten“. Eben nicht, denn als wir das Haus betraten wurde Dylan auch schon an einen Tisch gewunken und ich ging, ob ich wollte oder nicht, in eine Ecke des Raumes und schaute ununterbrochen auf die Uhr. Wann ist die Party endlich aus? Doch plötzlich kam mein Cousin Raphael zu mir und flüsterte mir etwas ins Ohr von wegen: „Hey, Was ist los mit dir? Du siehst heute so glücklich aus!“ „Hä? Was soll der Quatsch ich sehe wie immer aus! Obwohl… Die Dylan das ist ja echt ne Süße!“ „Ach Dylan! Das trifft sich gut deswegen bin ich ursprünglich zu dir gekommen! Sie kam vorhin zu mir und wollte deine Handynummer haben also hab ich sie ihr gegeben! Das war doch in Ordnung?“ Ich nickte verlegen und so fuhr er fort: „Nun ja, sie lässt auch fragen ob du nicht vielleicht Lust hast mit Ihr ein bisschen zu Tanzen?“ Er zwinkerte mir zu: „ Ich glaube sie steht auf dich“ „Auf mich? Das kann nicht sein! Ich der Prügelknabe Nr.1, der Schreckfaktor? Nein! Kann sein, dass sie jemand andres meint aber mich nicht! Oder ist sie vielleicht blind?“ hörte ich mich murmeln „also heißt das ja?“ Ohne eine Antwort abzuwarten winkte er Dylan zu. Sie kam in schüchternen, aber doch attraktiven Schritten, auf mich zu. Ich bekam gerade noch ein „H-h-h-all-o-o-o“ heraus, da griff Sie mich auch schon zart an der Hand und führte mich auf die Tanzfläche. Ich murmelte noch: „ Ich kann doch gar doch gar nicht Tanzen“ Sie schmunzelt zurück: „ Ich doch auch nicht! Aber bei der Menge fällt das nicht groß auf! Oder?“ Ich nickte. Kaum waren wir auf der Tanzfläche kam ein neues Lied „Reality“. Mein Freund muss immer übertreiben. Wir fingen an zusammen im Takt zu Schwanken und sahen uns dabei tief in die Augen. Und dann geschah es: Wir kamen uns im Laufe des Abends immer näher lachten miteinander, bis wir uns schließlich leidenschaftlich küssten. Das war ohne Abstand das Schönste was mir jemals passiert war. Einfach nur traumhaft. Auf einmal redete ich wie ein Buch: „Wie alt bist du? Woher kommst du?“ „ Ich bin 14 und komme aus Erlangen und du?“ „ Ich? Ich werde im September 16 und ich wohne auch in Erlangen!“ Wir tanzten verliebt weiter und es machte mir auch nichts aus, dass die Anderen mich anstarrten, auf mich zeigten und Sachen sagten wie: „ Ist das nicht Winzi? Ich hab immer gedacht der macht sich schon in die Hosen, wenn er auch sch on ein Mädchen sieht und jetzt so was?“ Um ehrlich zu sein war ich zu vertieft darin, mich an die neue Lage meines Lebens anzupassen, aber es schien mir zu gefallen! Ich merkte gar nicht wie die Zeit verging, sie schien still zu stehen. Doch plötzlich hörte ich Dylan laut seufzen. Auf die Frage was sie denn habe antwortete sie nur schluchzend: „das kann ich dir nicht sagen! Ich möchte dir nicht wehtun damit!“ Mit diesen Worten riß Sie sich von mir los und rannte in die Dunkelheit der Nacht. Was ist? Habe ich etwas Falsches gesagt? Hat es etwas mit mir zu tun? In meinem grübeln versunken kam ein Mädchen zu mir und erklärte: „Mach dir nichts draus es ist nicht deine Schuld! Ihre Eltern hatten vor ein paar Tagen einen Unfall dadurch kamen Beide ums Leben und nun muss sie wieder nach Brasilien zurück in ein Weißenheim“ Ich hakte nach: „ Warum ausgerechnet sie? Warum jetzt? Warum muss bei mir alles nur so schief gehen? Kann man da nichts machen?“ Sie lächelte: „ Du magst sie wohl sehr?“ „Wohl sehr? Das ist gar kein Ausdruck! Das war Liebe auf den ersten Blick!“ „Verstehe! Ich fürchte dich enttäuschen zu müssen, aber mir fällt keine Möglichkeit mehr ein Dir zu helfen! Du musst wissen Sie fahren schon Übermorgen!“ „Weißt du wo Sie hingegangen sein könnte?“ „Lass mich überlegen! Mmmh… Ja! Vielleicht ist Sie bei der Mühle am Bach!“ „Danke“ Ich jagte aus dem Haus und hastete zur Mühle. Dort angekommen hörte ich ein leises Schniefen. Ich rief: „ Dylan, bist du das? Dylan ich liebe dich und wenn du nach Brasilien gehst, so lass mich mit dir gehen!“ Schweigen… doch dann hörte ich eine Mädchenstimme sagen: „Ich liebe dich doch auch, aber es hat keinen Zweck! Du musst mich vergessen, du findest schon noch die Richtige!“ „ Ich will aber keine Andere, ich will dich! Wenn du gehst, dann will ich nicht mehr leben!“ plötzlich hörte ich hinter mir Dylan wispern: „Du bist so süß! Es gibt, glaube ich, auch noch eine andere Alternative! Wenn sich jemand finden lässt der mich adoptiert, so müsste ich nicht zurück nach Brasilien!“ Und wir küssten uns erneut. Diesmal schmeckte er aber salzig und nass. Auf einmal fiel Mir ein, dass Sina und Marius gerne Kinder hätten, aber selber keine bekommen konnten! Als ich es ihr mitteilte war sie überglücklich strahlte und fragte weiter: „Und wo genau wohnen Die?“ „Sie sind unsere Nachbarn“.
Tags darauf unterschrieben Sina und Marius den Adoptionsvertrag, Dylan durfte in Deutschland (bei Mir) bleiben und ein paar Jahre später heirateten wir. Wir bekamen einen Jungen, den wir Lucky nannten (Welches soviel heißt wie Glück haben).
Außerdem bekamen wir noch zwei Mädchen, welche wir Chrissie und Tertia nannten. Ich glaube seitdem an Liebe auf den ersten Blick und an wahre Liebe. Ein Leben mit Dylan kommt mir gar nicht mehr in den Sinn! Sie ist mein Ein und Alles! Eben ein richtiger Sonnenschein!

bierbaer am 2.1.07 11:21

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